Dienstag, 31. Januar 2012

Vorableseexpemlar "Fünf"


Diesen wunderbar spannenden Thriller habe ich gerade zuende gelesen.

Rezension folgt, sobald das Buch offiziell gekauft werden kann ;-)

Aber lasst euch schon mal folgendes sagen: Ein ganz toller Schmöker für Thriller- und Krimifans und super geschrieben!

Vielen Dank an Vorablesen und den Rohwolt-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Sonntag, 29. Januar 2012

Maggie Stiefvater - Ruht das Licht


Dies ist die Geschichte eines Jungen, der einWolf war, und eines Mädchens, das zu einem wurde.
Sam ist zu Grace zurückgekehrt. Die Injektion des tödlichen Meningitis-Blutes hat ihn von dem Wolf geheilt. Er ist ein Mensch. Und wird es bleiben, unabhängig von den Außentemperaturen. Endlich gibt es eine Chance für ihre Liebe. Sie sehnen sich nach einem ruhigen, normalen Leben. 
Doch nun bekommt Grace, die nie krank war, plötzlich hohes Fieber. Und während Sam sich langsam erlaubt, an eine Zukunft als Mensch zu denken, erkennt Grace, dass sie sich ihrer Gestalt nicht mehr sicher sein kann.
Die Autorin dringt dieses Mal tiefer in Sam und seine Gefühlswelt ein, seine Ängste, Grace an den Wald zu verlieren. Sams Situation ist an einigen Stellen herzzerreißend und zu Tränen rührend. Man möchte ihn tröstend in die Arme nehmen.
Grace' Eltern machen Sams Leben nicht einfacher, als sie ihn im Bett ihrer Tochter erwischen und ihm verbieten sie zu sehen. Die beiden beschließen wohl endlich, Eltern zu sein. Doch dieses Recht haben sie sich schon vor langer Zeit verwirkt, und das lässt Grace sie spüren..
Die Geschichte ist, wie der erste Teil, aus den verschiedenen Ich-Perspektiven von Grace und Sam geschrieben. Doch in diesem Band kommt auch die Sicht von Isabel und einem der neuen Wölfe, Cole hinzu. Cole, der mit aller Macht versucht, seine Wolfsgestalt zu behalten, um sich selbst zu verlieren, entwickelt sich im Laufe des Buches weiter, von einem unsympathischen, überheblichen und arroganten Rockstar zu einem tiefgründigen, verletzlichen und von Schuldgefühlen geplagten Jungen.
Auch Isabel wirkt sympathischer und tiefgründiger als sie es im ersten Band getan hat.
Maggie Stiefvater erzählt die Fortsetzung von Sam und Grace wieder in ihrem detailgenauen, fesselnden Schreibstil, der mich schon in „Nach dem Sommer“ begeistert hat.
Dennoch ist dieser Teil düsterer, unheilversprechender. Das bemerkt man schon am Einband. Die farben sind gedeckt und düsterer als die des ersten Bandes.
Da im Prolog ja schon darauf hingewiesen wird, was Grace bevorsteht, wartet man natürlich schon gespannt, wann es so weit sein wird. Was jedoch durch die Erzählweise und die Einbringung von Isabel und Cole der Spannung, meiner Ansicht nach, keinen Abbruch tut.
Wie schon bemerkt, ist dieser Teil der Trilogie düsterer als „Nach dem Sommer“. Aber auf jeden Fall genauso gut.
Ich war sofort wieder im Bann von Mercy Falls und den Wölfen. Und habe wieder mit Grace und Sam, aber auch mit Isabel und Cole mitgefühlt. Eine wirklich gelungene Fortsetzung und ich kann es kaum erwarten, dass der nächste Teil veröffentlicht wird.

Unbedingt lesen! Es lohnt sich!


Donnerstag, 26. Januar 2012

Maggie Stiefvater - Nach dem Sommer




Grace ist besessen von den Wölfen die im Boundary Wood hinter ihrem Elternhaus leben. Im Sommer sind sie unauffindbar. Doch sobald der Winter naht und es kälter wird, kommt das Rudel zurück. Und mit ihm ihr Wolf. Der mit den beeindruckenden und traurig aussehenden gelben Augen. Zu dem sie sich unerklärlicherweise hingezogen fühlt.
Grace ahnt bereits seit längerem, dass die Wölfe hinter ihrem Haus Werwölfe sind. Bestätigt wird diese Ahnung aber erst, als sie einen nackten Jungen auf der Veranda findet. Er wurde angeschossen bei der Jagd, die die Bewohner des Kleinstädtischen Mercy Falls auf die Wölfe veranstaltet hat, nachdem einer von Graces Mitschülern, Jack, von den Wölfen getötet wurde.
Ihr Wolf heißt Sam. Und ist ein sehr süßer Typ. Grace verliebt sich augenblicklich. Doch den beiden Verliebten bleibt nicht viel Zeit. Es wird täglich kälter und Sam läuft Gefahr, sich wieder zurück in den Wolf zu verwandeln und damit sich selbst zu verlieren. Doch die Beiden müssen unbedingt Jack finden, um Drohenden Schaden von ihm und dem Rudel fernzuhalten...

Maggie Stiefvater erzählt diese wunderbare Liebesgeschichte aus verschiedenen Ich-Perspektiven. Sie ermöglicht es einen, die Geschichte aus Sicht von Grace und Sam zu begleiten. Eine für mich bisher einzigartige Erfahrung. Es fällt auch nicht schwer, sich in die Verschiedenen Charaktäre hineinzuversetzen. Im Gegenteil, so erfährt man mehr als üblich von den Gefühlen, Ängsten und der Situation der jeweiligen Person. Eine Erzählweise, die mir sehr gut gefallen hat.
Durch den detailreichen Schreibstil fühlt man sich förmlich in die Geschichte hineinversetzt. Ich konnte mir die Wölfe, die Umgebung und die vielen Gesten zwischen Sam und Grace dadurch sehr deutlich vorstellen.
Das zart anmutende, wunderschön gestaltete Cover, das ein Mädchen und einen Wolf zeigt, ist schon ein Blickfang und lädt zum lesen ein. Die Kapitel sind angenehm kurz und es steht der Name der Person, aus deren Sicht die Autorin gerade erzählt am Anfang. Und zudem die aktuelle Temperatur, die für Sam Wolf- oder Menschsein bedeuten kann...

Ich habe selten so eine liebevoll geschilderte Fantasy-Liebesgeschichte gelesen, die mich an einigen Stellen sogar zu Tränen gerührt hat.
Die Wölfe haben auch mich in ihren Bann gezogen, und ich freue mich schon darauf, die Vortsetzung zu lesen.