Freitag, 28. September 2012

Adena Halpern: Die 10 besten Tage meines Lebens


Als Alex beim nächtlichen Spaziergang mit ihrem Hund von einem MINI Cooper niedergemäht wird, kommt Sie in den Himmel. Gleich beim Schlangestehen vor dem Himmelstor lernt sie den attraktiven Adam kennen, der durch einen Herzinfarkt ums Leben kam. Zu Alex' großer Freude trifft sie im Himmel nicht nur auf liebe Verwandte, sonder wohnt auch noch Tür an Tür mit Adam. Und ihr neues Haus: Ein Traum! Mit begehbarem Kleiderschrank voller Designerklamotten. Alex wird schnell klar, dass da ein Haken dran sein muss, denn sie hat ja nichts tolles geleistet da unten auf der Erde. Kurz darauf werden ihre schlimmsten Befürchtungen wahr. Ihr Schutzengel teilt ihr mit, dass Sie einen Aufsatz über die 10 Besten Tage ihres Lebens schreiben soll, anhand dem geprüft wird, ob sie im 7. Himmel bleiben kann oder in den 4., einen wenig luxuriösen umsiedeln muss...

Mit viel Witz und Ironie beschreibt Adena Halpern hier die Geschichte der verwöhnten Alex, Tochter aus gutem Haus. Aus deren Ich-Perspektive erfährt man so einiges über das ausschweifende Leben der 28jährigen. Jeder ihrer zehn besten Tage überraschte mich aufs Neue. Der flüssige Schreibstil und die Art der Erzählung erledigten ihr Übriges, und so las ich das Buch quasi "in einem Rutsch" durch.
Alex, die im Laufe der Geschichte eine positive Wandlung durchlebt, und ihre liebenswert verrückten Großeltern waren mir sofort sympathisch.
Leider waren mir zu viele Wiederholungen in den ausschweifenden Erzählungen von Alex, und etwas mehr detaillierte Beschreibungen hätte ich mir gewünscht.
Adena Halperns Bild des Himmel hat mir wiederum sehr gut gefallen. So lässt es sich schon sehr schön Leben, äh... gewissermaßen ;)

Fazit: Ein witziges, flott zu lesendes Buch für zwischendurch. Hierfür gibt es ganz klar eine Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★


Rita Falk: Grießnockerlaffäre


Der Franz wird in letzter Zeit immer öfter nach Landshut in die dortige Polizeiinspektion gerufen. Er muss aushelfen, da sich die Landshuter Kollegen "vermehren wie die Karnickel" und ständig in Elternurlaub oder Krank sind. Und wenn das mal wieder überhand nimmt, muss der Eberhofer Franz ran. Das mag er natürlich gar nicht. Sein Verhältnis mit seinem dortigen Vorgesetzten ist nämlich von gegenseitiger Abneigung geprägt. Als dann der Barschl nach der Hochzeit von Franz' Lieblingskollegen tot aufgefunden wird, auch noch mit dem Hirschfänger von ihm ermordet, steht Franz sogleich im Visier der Ermittler. Doch der Franz wär nicht der Franz, wenn er sich da nicht wieder rausmanövrieren könnt, und die Spur des Mörders nimmt er auch noch auf.

Herrlich! Endlich gibts die Fortsetzung der Reihe um Franz Eberhofer und seine Freunde und Familie in Niederkaltenkirchen. Lang habe ich darauf gewartet, vor Ewigkeiten vorbestellt und nach Erhalt natürlich sofort angefangen zu lesen ;)

Alle liebgewonnenen Personen der Vorgängerbände "Dampfnudelblues", "Winterkartoffelknödel" und Schweinskopf al dente" sind wieder mit von der Partie: Susi, Wolfi, Flötzinger, Simmerl, Papa Eberhofer und die Oma natürlich.
Dieser 4. Band ist wieder in bereits gewohnt flüssiger und bayrisch gmiatlicher Weise in Ich-Perspektive vom Franz erzählt. Und wie immer gehts nicht nur um den Mordfall, sonder ganz besonders auch ums drum-rum in Niederkaltenkirchen. Unruhe in Franzls Privatleben bringt diesmal ein alter Bekannter von der Oma, der Paul. Doch was es mit ihm auf sich hat müsst ihr selbst rausfinden...
Zum Nachkochen gibts natürlich wieder Oma Lenis Preisgekrönte Rezepte, diesmal unter anderem Pichlsteiner. Und für alle Nicht-Bayern werden unsere ganz speziellen Begriffe natürlich ausführlich erklärt.

Fazit: Ein weiterer toller Krimi von Rita Falk um meinen Lieblings-Niederbayern-Ermittler Franz Eberhofer zum Mitfiebern. Schmunzler und Lacher vorprogrammiert! Absolute Leseempfehlung von mir. Und sofort ab damit auf die Favoriten-Liste!

Bewertung: ★★★★★

Samstag, 22. September 2012

Lora Leigh: Breeds 01 - Callans Schicksal


Das Amerikanische Genetic Council hat erfolgreich genetische Experimente an Menschen und Tieren durchgeführt. Dabei wurde eine Gruppe Mensch-Tier Hybriden gezeugt. Einer davon, Callan Lyons trägt Löwen-DNA in sich. Vom Militär zur Menschlichen Waffe ausgebildet, befindet er und sein Rudel sich nun auf der Flucht vor Söldnern, um eigener Herr über ihr Leben zu sein. Die Familie um Journalistin Merinus Tyler erfährt von den schockierenden Experimenten und versucht Callan zu überreden an die Öffentlichkeit zu gehen, um sein Leben zu schützen und das Council zu stoppen.
Doch schon bei ihrer ersten Begegnung fühlen Callan und Merinus ein unnatürliches Verlangen zueinander. Doch dieser Leidenschaft nachzugeben, zieht tödliche Konsequenzen mit sich...

Ein Fantasy Roman, der schon einen Hinweis zu seinem Erotischen Inhalt auf dem Cover trägt. Denn in diesem Buch fallen die beiden Hauptprotagonisten fast in jedem zweiten Kapitel übereinander her. Daher also sicher nicht als Jugendbuch geeignet.
Sieht man von den Liebesszenen ab, erhält man eine gut geschriebene Geschichte über einen übernatürlichen, starken Mann und eine ebenso willensstarke und taffe Frau. Beide nicht bereit, sich der Natur und dem Anderen zu unterwerfen.
Die Autorin begleitet in ihrem Roman abwechselnd Merinus und Callan, über beide erhält man daher einen guten Eindruck und Merinus ist mir sofort sympathisch gewesen. Callan brauchte da schon etwas länger. Die Beiden liefern sich im Laufe des Buchs tolle Wortgefechte, die mich schmunzeln ließen, besonders Merinus' König-der-Löwen-Anspielungen. Toll!
Wie schon bemerkt, fand ich die Geschichte an sich schon gut. Etwas genervt haben mich die vielen Wiederholungen, die ich ich in fast jedem Kapitel über mich ergehen lassen musste. Vielleicht ist das nur eine Folge der Deutschen Übersetzung, doch dafür gibts von mir Punktabzug für diesen ersten Teil einer Endlos-Reihe über die Breeds.


Fazit: Punktabzug für die vielen Wiederholungen, die meine Lesefreude doch etwas gebremst haben. Ansonsten fühlte ich mich gut unterhalten, und bin auf weitere Teile der Reihe gespannt.

Bewertung: ★★★★

Gordon Reece: Mucksmäuschen


Ich finde es schwierig, für dieses Buch eine Rezension zu schreiben, ohne zu viel von der Handlung preiszugeben, daher müsst ihr euch mit der kurzen Zusammenfassung begnügen:

Ein abgelegenes Cottage in England: Hier haben sich Shelley und ihre Mutter ein neues, ruhiges Leben aufgebaut. Beide sind typische Opfer. Mäuse, die sich nach intensivem Mobbing vor den grausamen Mitmenschen so gut wie möglich verstecken wollen. Doch eines Nachts dringt ein zugedröhnter junger Mann in ihre Festung ein, die Rivers werden gefesselt und beleidigt. Da reißt bei Shelley plötzlich der Faden und ein furchtbares Unglück geschieht.

Dieser Jugend-Triller ist spannend und flüssig erzählt. Gordon Reece gelingt es, mit wenigen Worten das Grauen, das Shelley passiert ist zu beschreiben. Das Buch lässt sich in einem Rutsch durchlesen, denn ich wollte immer unbedingt wissen, was im nächsten Kapitel geschieht, und vor allem auch, was Shelley in der Schule passiert ist.
Das junge Mädchen, das ganz offensichtlich schreckliches erlebt hat, erregt sofort Mitgefühl beim Leser. Ihr wurde grausames angetan, was jeden, der selbst einmal Opfer solcher Gemeinheiten war, sicher nicht kalt lässt. Man möchte Shelley des öfteren in die Arme nehmen und trösten.
Ihre Mutter stieß bei mir jedoch immer wieder auf Unverständnis. Sie war mir einfach zu schüchtern für eine erwachsene Frau.
Beide machen im Laufe der Geschichte eine "positive" Wandlung durch, was mir sehr gefallen hat. Doch ging mir manches davon zu sprunghaft.

Das Cover für diesen Jugend-Thriller ist schlicht und treffend gewählt. Denn es lässt bereits schließen, dass in dieser Geschichte einiges an Blut spritzt.

Fazit: Ein gelungenes Jugendbuch, das trotz weniger Schwächen für eine gute Unterhaltung und kurzweilige Lesestunden sorgt. Von mir gibt es dafür ganz klar eine Leseempfehlung!

Bewertung: ★★★★

Freitag, 14. September 2012

Tamina Berger: Wenn Küsse töten können


Als die Band von Corinnas Freund Timo die Chance erhält, nach Wien zu einem Band-Contest zu fahren sind alle ganz aufgeregt. Nur leider reicht die Bandkasse nicht für die Reise. Corinna ist fest entschlossen, der Band zu helfen, doch dann wird das Geld der Roars gestohlen und aller Verdacht fällt auf Corinna, bestärkt durch die Beschuldigungen von ihrer Freundin Lena. Die sich außerdem an Timo ranzuschmeißen versucht. Bei Corinnas Versuch alles aufzudecken, tappt sie in eine Falle...

Dieser wirklich kleine Arena Mini-Thriller ist in weniger als einer Stunde gelesen. Doch steht er in Spannung dem großen Bruder "Frostengel" von der Autorin in nichts nach. Die gleiche Schreibweise, die mich bereits beim Frostengel begeistert hat, habe ich auch hier wiedergefunden. Ohne viele Worte zu benötigen, versteht es Tamina Berger, den Leser in ihre Krimis hineinzuversetzen.
In diesem Büchlein ist Corinna, die kleine Schwester von Theresa aus dem "Frostengel" die Hauptperson und die Erzählerin. Gefreut habe ich mich, Theresa wiederzubegegnen. Schön zu erfahren, dass es liebgewonnenen Protagonisten aus vorhergehenden Büchern gut ergeht :-)

Fazit: Ein toller Mini-Thriller für zwischendurch. Wer vorhat, den "Frostengel" auch zu lesen, sollte mit diesem auch beginnen, denn "Wenn Küsse töten können" spielt ein paar Monate nach den Geschehnissen im "Frostengel".
Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★★

Maggie Stiefvater: In deinen Augen


Grace findet sich nackt im Boundary Wood wieder und versucht ihre Erinnerungen zu sortieren. Da war der Streit mit ihren Eltern, das Krankenhaus und ein Junge... Sam!
Es gelingt Grace ihn zu informieren dass sie wieder ein Mensch ist, doch noch bevor Sam sie erreicht, hat sie sich wieder in den anmutigen Wolf verwandelt, den er wochenlang verzweifelt gesucht hat. 
Während nun Cole an sich selbst experimentiert und Sam den Boundary Wood nach Grace durchsucht, sitzt Isabel in ihrem Herrenhaus und vermisst Grace auf ihre Weise. Als dann eine weitere Leiche gefunden wird, ein Mädchen, getötet durch einen Wolf, gerät wieder Bewegung in das Trio. Es gilt Grace und das restliche Rudel vor dem Zorn der Menschen zu bewahren, doch die Zeit rennt und der Sommer ist noch weit entfernt...

Maggie Stiefvater bleibt ihrem schnörkellosem und einfachen, aber dennoch detaillierten Stil treu. Mit wenigen Worten schafft die Autorin es ein drittes Mal, mich völlig in den Bann ihrer Werwolf-Geschichte zu ziehen.
Die Liebe ihrer Hauptprotagonisten Sam und Grace hat bisher allen Widrigkeiten getrotzt, und diese ist weiterhin so liebevoll und zurückhaltend beschrieben wie bereits in den vorherigen Büchern. Isabel und Sam werden in diesem Band langsam erwachsen. Und Cole lernt, dass nicht alles an Cole St. Clair verachtenswert ist. Er macht die größte und positivste Wandlung aller Protagonisten hier durch und lässt den arroganten Egoisten des 2. Bandes größtenteils hinter sich. 
Und zu meiner Freude hat man auch etwas mehr von Beck erfahren. Doch nicht alles ist eitel Sonnenschein, denn auch Shelby und Isabels Vater Tom Culpeper mischen wieder kräftig mit.
Wieder gewinnt man gute Einblicke in Grace, Sam, Cole und Isabel durch die verschiedenen Ich-Perspektiven, in denen die Geschichte erzählt ist.

Dies ist meiner Meinung nach der ernstere der drei Bände um die Werwölfe in Minnesota. Doch bereits das seidig schimmernde Cover in der Farbe der Hoffnung, lässt den Leser an eine Lösung und ein gutes Ende der Geschichte glauben. Ob dies nun zutrifft, solltet ihr selbst herausfinden, also ganz schnell lesen ;-)

Fazit: Auch der abschließende Band dieser großartigen Trilogie lädt den Leser zum gemeinsamen Mitfiebern, Lachen, Lieben und Trauern ein. Ein wirklich ergreifendes Buch, das den beiden ersten Bänden in nichts nachsteht.
Eine absolute Leseempfehlung und Favoritenstatus für dieses Buch!

Bewertung: ★★★★★

Dienstag, 11. September 2012

Tamina Berger: Frostengel


Als Theresas beste Freundin stirbt, glaubt die 17jährige nicht an einen Unfall. Die total verängstigte und traumatisierte Julia, die wenige Wochen zuvor einen grausigen Leichenfund gemacht hatte, würde sich nicht allein in der Nacht herumtreiben. Auch als die Polizei die Ermittlungen bereits eingestellt hat, forscht Theresa auf eigene Faust nach. Sie ist sich sicher, dass der undurchschaubare Mitschüler Leon etwas mit dem vermeintlichen Unfall zu tun hatte, denn war der nicht immer in Julias nähe, hat sie schon regelrecht gestalkt?
Doch was Theresa dann aufdeckt, häte sie sich nie zu träumen gewagt...

Tamina Berger, einigen sicher bekannt als Valentina Berger, hat mit "Frostengel" einen wahrlich packenden und authentischen Jugendkrimi geschrieben. Hauptprotagonistin Theresa, die es in ihrem Leben bisher nicht gerade leicht gehabt hat, ohne Vater und mit einer alkoholkranken Mutter, muss vom Tod ihrer besten Freundin erfahren. Sie will nicht an einen Unfall oder gar Selbstmord glauben, und gibt nicht auf, die wahren Hintergründe für Julias Sterben zu erfahren.
Die Geschichte wird aus Theresas Sicht erklärt, wodurch man das Mädchen sehr gut kennenlernen durfte. Sie war mir auf Anhieb sympathisch. Ich mag Frauen bzw. Mädchen, die nicht lange fackeln, sondern einfach handeln. Außerdem war sie wirklich findig, Antworten auf ihre Fragen zu erhalten. Auch Leon, der ja als Theresas Hauptverdächtiger gezwungenermaßen eine nicht ganz kleine Rolle spielt, ist mir sofort ans Herz gewachsen.
Der Stil der Autorin lässt nichts zu Wünschen übrig. Kurze Sätze und Kapitel in einer wirklich flüssigen Manier ließen das Buch bei mir zum Pageturner werdern. Hinzu kommen noch verschiedene Tagebucheinträge von Julia, die der Spannung den letzten Kick gaben, und einen tieferen Einblick in die Ängste und Gefühlswelt des Mädchens gaben.
Das Cover sticht sofort ins Auge, und der gefrorene Schmetterling passt meines Erachtens prima zur Geschichte. Warum, solltet ihr selbst herausfinden ;-)

Fazit: Ein gelungener Jugendkrimi, der aber auch locker von Erwachsenen gelesen werden kann. Die Autorin vermittelt hier gut verpackt Werte wie Freundschaft, Liebe, Zusammenhalt und Stärke.
Hierfür gibt es von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung, und ein Buch mehr auf meinem Favoritenstapel!

Und zum Schluss noch ein RIESEN DANKE an Buchgesichter.de und vor allem an Tamina Berger, die während der gemeinsamen Leserunde auf wirklich alle meiner Fragen und Kommentare zum Buch geantwortet hat. Es hat mir riesigen Spaß gemacht!

Bewertung: ★★★★★

Samstag, 1. September 2012

Peter Hoeg: Fräulein Smillas Gespür für Schnee


In Dänemark fällt ein kleiner grönländischer Junge von einem Dach. Smilla Jaspersen, ebenfalls Grönländerin, Nachbarin und Freundin des Jungen kann sich aufgrund seiner sehr ausgeprägten Höhenangst nicht vorstellen, dass Jesaja selbst das Dach erklommen hat. Als dann auch noch verräterische Spuren bei der Obduktion ans Licht kommen, beginnt Smilla nachzuforschen, denn für sie ist Jesajas Tod nun ganz klar Mord...

Peter Hoegs Fräulein Smilla Jaspersen erzählt in diesem Roman über ihre Erlebnisse um die Ermittlungen und den Tod ihres geliebten jungen Freundes Jesaja. Die Exil-Grönländerin stößt bei ihren Nachforschungen auf einen immer dichter werdenden Dschungel aus Verschleierungen und Geheimnissen. Der Autor schreibt seinen "eiskalten" Krimi wortgewaltig und komplex. Seine Hauptprotagonistin besticht mit einer Mischung aus den Wurzeln entrissenen, gescheiterten und liebesbedürftigen, und dennoch weitgehend unabhängigen Frau. Der Leser merkt im Laufe der Geschichte, dass unter Smillas harter Schale ein weicher Kern sitzt. 
Die Spannung zieht sich in einem konsequenten Bogen durch das gesamte Buch. Doch einige unvorhergesehene Zeitsprünge in der Geschichte ließen bei mir den Lesefluss etwas stocken.
Das Ende fand ich nicht zufriedenstellend, doch das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ich habe vor bestimmt 10 Jahren den Film zu diesem Buch gesehen, und bin froh, nun das Buch gelesen zu haben. Denn wie so oft, reicht der Film nicht an das Buch heran, besonders bei so detaillierten und komplexen Geschichten wie dieser.

Fazit: Ein spannender Krimi, der für Skandinavien- und Arktis-Fans wie mich ein wahres Muss ist. Die wenigen Schwächen werden durch den wortgewaltigen und detaillierten Stil des Autors fast vergessen.

Bewertung: ★★★★