Mittwoch, 28. September 2016

Martina Riemer: Road to Forgiveness (Herzenswege 02)


Ava hat zu viel verloren, um noch ihren Träumen hinterherzujagen. Nicht einmal der Klang ihrer Violine kann sie von dem Schmerz ihrer Vergangenheit befreien. Bis sie an der Uni auf Nathan trifft. Ein BWL-Student, der ebenso viel Leid in seinem Blick trägt wie sie selbst und der ihr erst so fern und dann so nah erscheint. Als sie sich begegnen, weiß keiner vom Leben des anderen, sie sehen nur, wer sie heute sind, und werden unweigerlich voneinander angezogen. Aber auch die größte Liebe wird irgendwann vom Schatten der Vergangenheit eingeholt…

Ava und Nat müssen sich jeder für sich mit seiner Vergangenheit und seinen Dämonen auseinander setzen, doch beide sind für den jeweils anderen wohl die einzig mögliche Hilfe, sich dem Erlebten zu stellen.
Die zwei haben sich ganz schnell in mein Herz gespielt, genauso wie Sarah, Johnny, Kelsey und Lourdes. Dass ich den ersten Teil der Herzenswege-Reihe, Sarah und Johnnys Geschichte, noch nicht gelesen habe, hat absolut nicht gestört. „Road to Hallelujah“ wird aber ganz schnell den Weg in mein digitales Bücherregal finden!

Martina Riemer hat mich mit ihrem lockeren, flüssigen und angenehmen Schreibstil schnell von sich überzeugt. „Road to Forgiveness“ wird schnell zu einem Buch, das man gar nicht mehr aus der Hand legen kann, denn von Langeweile kann hier keine Rede sein. Der Spannungsbogen steigert sich konstant und sorgt für ein wunderbar emotionales und kurzweiliges Lesevergnügen.


Fazit: Wunderschöne Geschichte über Liebe, Familie und Verlust. Absolute Leseempfehlung von mir!

Reihenfolge:
01. Road to Hallelujah
02. Road to Forgiveness

Bewertung:

Dienstag, 27. September 2016

C.J. Daugherty & Carina Rozenfeld: The Secret Fire (Alchemist Chronicles 01)


Ein Kampf gegen das Schicksal – Ein Wettlauf gegen die Zeit.

Sacha Winters setzt in Paris mit waghalsigen Aktionen sein Leben aufs Spiel – weiß er doch dass er erst an seinem 18. Geburtstag sterben wird. Währenddessen hegt Taylor Montclair im Englischen Städtchen Woodbury den großen Traum eines Studiums in Oxford. Als ihre Wege sich kreuzen, haben beide keine Ahnung, dass Taylor die Einzige ist, die Sacha vor seinem Schicksal bewahren und den Fluch der auf seiner Familie liegt, stoppen kann…

C.J. Daugherty konnte mich schon mit ihrer Night-School-Reihe begeistern, zusammen mit Carina Rozenfeld hat sie eine ebenso spannende und mitreißende Geschichte gesponnen, die mich von Beginn an in ihren Bann gezogen hat.
Taylor und Sacha haben sich sofort in mein Herz geschlichen und dank des flüssigen und auch im englischen Original angenehm zu lesenden Schreibstils kann man die Story um das sympathische und authentisch wirkende Duo schön flott lesen.
Der Auftakt der Dilogie um die Chroniken der Alchemisten war schön kurzweilig und mit einem konstant ansteigenden Spannungslevel.
Ich möchte nicht zu viel verraten, daher einfach lesen! Allen Mystery-Thrill-Liebhabern wird es auf jeden Fall begeistern!


Fazit: Spannender und schön geschilderter Auftakt einer Dilogie um Alchemisten und Dämonen. Absolute Leseempfehlung von mir!

Reihenfolge:
01. The Secret Fire
02. The Secret City

Bewertung:

Donnerstag, 22. September 2016

Samantha Young: Out of the Shallows - Herzsplitter (Charley & Jake 02)


Die erste Liebe ist ein Geschenk. Aber hat sie auch eine Zukunft?
Lange haben Charley und Jake um ihre Liebe kämpfen müssen. Besonders Charley hat viel dafür aufgegeben: Ihre Familie vertraut ihr nicht mehr. Aber die Schwierigkeiten haben Jake und sie eng zusammengeschweißt. Bis ein schwerer Schicksalsschlag Charleys Familie zersplittert. Charley ist am Boden zerstört. Um ihre Familie zu schützen, will sie Jakes Liebe opfern und trifft eine schreckliche Entscheidung. Doch Jake will Charley auf keinen Fall aufgeben. Jetzt, da er endlich, weiß, was er will, ist er bereit, den Kampf um ihr Herz mit allen Mitteln zu führen …

Und wieder hat mich Samantha Young von Anfang bis Ende begeistert. Ihr besonders emotionaler und spannender Schreibstil hat mich trotz der großen Verwirrung, die die Autorin zu Beginn bezüglich der Beziehung von Charley und Jake geschaffen hat, einfach mitgerissen und mich wieder regelrecht durch die Seiten fliegen lassen.
Nach wie vor sind alle Protagonisten sehr sympathisch und haben sich längst in mein Herz gespielt. Trotz des traurigen Themas werden auch einige Situationen sehr witzig beschrieben, woran besonders Matt seinen Anteil hat.


Fazit: Eine wunderbar herzzerreißende Fortsetzung dieser sehr emotionalen Geschichte zwischen Charley & Jake. Von mir gibt’s eine sbsolute Leseempfehlung auch für den zweiten Teil!

Bewertung:

Samantha Young: Into the Deep - Herzgeflüster (Charley & Jake 01)


Die erste Liebe ist unvergesslich. Der erste Verrat auch. 
Er gab ihr das Gefühl, etwas Besonderes zu sein. Er sagte, dass er sie liebt. Charley und Jake waren ein Traumpaar. Damals. Bis ein tragisches Unglück geschah und Jake sie wortlos aus seinem Leben strich. Charleys Herz war gebrochen, sie konnte ihm nicht verzeihen. Dreieinhalb Jahre lang. Bis er ausgerechnet bei ihrem Auslandsjahr in Schottland wieder vor ihr steht. Geheimnisvoll und sexy. Und mit einer neuen Freundin an seiner Seite.
Charley zeigt ihm die kalte Schulter. Doch Jake lässt nicht locker, er sucht ihre Nähe und ihre Vergebung. Tief in ihrem Herzen glimmt noch die Sehnsucht, aber wird sie Jake je wieder vertrauen können? 

Samantha Young versteht es einfach, mich mit ihren Büchern zu begeistern. So hat auch ihr unvergleichlich emotionaler und mitreißender Schreibstil mich beinahe ohne Pause durch die Höhen und Tiefen der Verbindung zwischen Charley und Jake geführt. Die Geschichte der beiden beginnt schmerzhaft spannend, entwickelt sich zu einer herzzerreißenden Lovestory mit vielen Hindernissen, und punktet nochmal richtig mit dem letzten Kapitel, das den Leser nochmal in Jakes Gefühlswelt eintauchen lässt.
Die Protagonisten muss man einfach mögen, selbst den charismatischen Jake, der Charley einst ihr jugendliches Herz gebrochen hat. Selbst die Nebendarsteller sind ohne Ausnahme sympathisch, und sorgen auch für einige lustige Momente.
Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung dieser Geschichte, die glücklicherweise bereits auf meinem Kindle schlummert.


Fazit: Eine großartige herzzerreißende Lovestory, die mit viel Gefühl erzählt wird. Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung:

Fiona Winter: Ein Mitbewohner zum Verlieben


Es ist der schlimmste Tag in Majas Leben: Erst trennt sich zwischen Frühstückskaffee und Aufbackbrötchen aus heiterem Himmel ihr Freund von ihr, dann trifft sie auch noch ihren Schulschwarm Felix wieder. Und zwar in der WG ihres besten Freundes, wo er das Zimmer besetzt, das eigentlich Maja haben wollte. Zu allem Überfluss besitzt Felix zwar noch das gute Aussehen von damals, nicht aber den Charme – er lässt keinen Zweifel daran, dass er Maja nicht in der WG haben will. Doch sie gibt sich nicht so schnell geschlagen und quartiert sich kurzerhand in Felix‘ Zimmer ein …

Fiona Winter hat mich mit ihrem schön flüssigen und sehr angenehm zu lesenden Schreibstil schnell in den Bann der Geschichte um Maja und Felix gezogen. Das Buch ist auch recht spannend zu lesen, man möchte nämlich unbedingt wissen, wie es mit den beiden Streithähnen weitergeht.
Auch die Protagonisten sind sehr sympathisch, leider manchmal etwas sehr naiv, was vor allem Maja ganz schön unreif wirken lässt. Aber nichts desto trotz leidet, lacht und feiert man von Anfang bis Ende mit dem ungleichen Dreier-WG-Gespann mit.
Mit den 300 Seiten ist das Buch auch schön flott durchgelesen.


Fazit: Kurzweilige Was-sich-liebt-das-neckt-sich-Geschichte mit stellenweise leider etwas überzeichneten Charakteren. Daher leider nur 4 Punkte von mir, aber mit Leseempfehlung für Chick-Lit-Fans.

Bewertung:

Freitag, 9. September 2016

Adrian J. Walker: Am Ende aller Zeiten


Edgar Hill ist Mitte dreißig, und er hat sein Leben gründlich satt. Unzufrieden mit sich und seinem Alltag in Schottland als Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer, fragt er sich vor allem eins: Hat das alles irgendwann einmal ein Ende? Er ahnt nicht, dass sich die Katastrophe bereits anbahnt.
Als das Ende kommt, kommt es von oben: Ein dramatischer Asteroidenschauer verwüstet die Britischen Inseln. Das Chaos ist gigantisch, die Katastrophe total. Ganze Städte werden ausgelöscht. Straßen, das Internet, die Zivilisation selbst gehören plötzlich der Vergangenheit an. England liegt in Schutt und Asche. Ist dies der Weltuntergang?
Edgar und seine Familie werden während der Evakuierung voneinander getrennt, und ihm bleibt nur eine Wahl: Will er Frau und Kinder jemals wiedersehen, muss er 500 Meilen weit laufen, durch ein zerstörtes Land und über die verbrannte Erde, von Edinburgh nach Cornwall. Zusammen mit einigen wenigen Gefährten begibt sich Edgar Hill auf einen Ultra-Marathon durch ein sterbendes Land. Doch sein Weg ist gefährlich: Im postapokalyptischen England kämpft jeder gegen jeden ums blanke Überleben.

Adrian J. Walker entführt seine Leser in ein von Asteroiden zerstörtes Großbritannien und lässt sie an der Läuterung und Selbstfindung seines Hauptdarstellers Ed teilhaben. Der klassische Mittelschicht-Typ wird begleitet von weiteren zurückgelassenen Personen, mit der ihn irgendwann eine apokalyptisch-seltsame Form der Freundschaft verbindet.
Da ist zum einen Richard - der für mich nie richtig greifbar wurde, Laura Grimes – die Soldatin, die alles im Griff hat und Harvey – der Rentner der Gruppe, der aber immer wieder zu motivieren weiß. Gemeinsam bilden Sie den letzten Läuferclub am Ende der Welt, und genau darauf liegt auch den Großteil des Buches der Fokus. Und nach unzähligen Meilen, die die Gruppe zurückgelegt hatte, langweilten mich die ewigen Läufer-Geschichten, hatte ich doch einen mehr apokalyptischen Roman erwartet. Doch die dystopischen Elemente kamen mir definitiv zu kurz.
Geschrieben ist das Ganze aber in einem angenehm flüssig zu lesendem Schreibstil, der trotz mancher Längen nicht zu viel Langeweile aufkommen lässt. Wäre der Fokus weniger auf das Läuferische gebündelt gewesen, hätte sich die Spannung sicher weitaus mehr aufbauen können.
Der Auftakt von Eds Odyssee begann sehr vielversprechend und die Idee an sich fand ich sehr gut. Über das Ausamaß der Zerstörung und den Verbleib weiterer Nebendarsteller hätte ich auch sehr gerne noch mehr erfahren. Leider entwickelte sich das Buch aber nach und nach eher zu einem läuferischen Selbstfindungstrip eines Midlife-Crisis Typen. Und so blieb ich etwas enttäuscht und mit einigen unbeantworteten Fragen zurück.

Fazit: Leider wurde mir die Apokalypse etwas Stiefmütterlich behandelt, ich fühlte mich nicht mitgerissen und auch das Ende hat mich nicht überzeugt. So erhält dieses Buch über den Ende-der-Welt-Läuferclub leider keine Leseempfehlung von mir.

Bewertung:

Donnerstag, 8. September 2016

Heike Köhler-Oswald: Mörder lauf Galopp


Im Thüringischen Kleinroda wurde auf Leonie Ritters friedlich grasende Pferde geschossen. Da ihre beste Freundin und Polizistin Paula Mälzer keine Zeit für diesen Fall hat, stellt die wütende Frau gemeinsam mit dem Rest des Dorfes eine Bürgerwehr auf. Mit fatalen Folgen, denn bereits zwei Tage später liegt die Leiche des Bauers Horst Pfeifer mit Pfeilen gespickt im Graben…

Heike Köhler-Oswald hatte mich mit einem spannenden Plot und dem idyllischen Dorf-Setting schnell am Haken, und auch der Prolog aus Sicht des Täters versprach einen mitreißenden Kriminalfall im beschaulichen Thüringen.
Leider wurde ich aber ziemlich flott ins Kalte Wasser der unsympathischen Darsteller geworfen.
Paula glänzt eher mit Alkoholkonsum und Zigarettenpausen als mit Ermittlerkunst, Dorfpolizist Jan war mir zu naiv und Liebesblind. Der Jenaer Kollege Tom hätte es rausreißen können, wirkte aber trotz seiner Leidenschaft für Cowboystiefel ziemlich blass.
Der Schreibstil der Autorin ließ sich aber schön flott und schnörkellos lesen, war hin und wieder aber fast etwas zu direkt, sodass kaum Emotionen bei mir ankamen. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass durch ein paar eigentlich recht spannenden Situationen etwas durchgehastet wurde.
Es hätten für mich gerne ein paar Seiten mehr im Buch sein dürfen, die der Geschichte mehr Zeit und Raum zur Entwicklung hätten geben können.


Fazit: Leider hat mich dieser Kriminalfall nicht von sich überzeugen können. Daher leider keine Leseempfehlung von mir.

Bewertung:

Vicky Sinn: Ron & Amy - An jenem Ort mit Dir


An einem heißen Sommertag treffen sich Ron und Amy, zwei Menschen, die unterschiedlicher gar nicht sein könnten, an einer Tankstelle mitten in den USA. Amy, die auf der Suche nach dem Abenteuer ist und ihr Dasein als Kellnerin unbedingt beenden will, versucht zu stehlen und Ron, der geheimnisvolle Fremde, rettet sie vor dem Knast und einen Anruf bei ihren Eltern.
Amy beschließt, den gutaussehenden Mann zu begleiten, denn was könnte es Spannenderes geben, als eine Reise ins Unbekannte?
Ron willigt schließlich ein, obwohl er eigentlich schon nach ein paar Minuten genug von der quirligen und aufgeweckten Diebin hat.
Es beginnt der Sommer ihres Lebens, der Amy in eine überwältigende Liebe zu dem verschlossenen Ron stürzt, dessen Vergangenheit und wahre Identität jedoch schon bald dunkle Schatten über das neue Glück legt und alles zu zerstören droht: Wird es den beiden gelingen, ihre Liebe zu retten? 

Autorin Vicky Sinn schickt ihre Leser auf einen romantischen und humorvollen Roadtrip, der von Anfang bis Ende zu fesseln weiß. Ihre Darsteller sind authentisch und bereits auf den ersten Blick sehr sympathisch und liebenswert chaotisch. Nach und nach deckt man die Hintergründe auf, die Ron und Amy auf diese Reise geschickt haben, wobei man bei so mancher Sache auch die Ein oder Andere Träne verdrücken kann.
Der Schreibstil der jungen Autorin ist wunderbar flüssig und locker leicht zu lesen, was das Buch zu einer idealen und sehr kurzweiligen Sommerlektüre macht.
Das einzige Manko ist für mich, dass mir einige Fragen die ich bezüglich Amy im Kopf hatte, auch zum Schluss nicht aufgeklärt wurden.


Fazit: Eine wunderbare kurzweilige Sommerlektüre, die ich sehr gerne empfehle!

Bewertung: